Schlaganfall®
Theater und Therapie

Wunder stehen nicht im Gegensatz zur Natur, sondern
im Gegensatz zu dem, was wir über die Natur wissen.

Hl. Augustinus

 

Frau Dr. Affolter (Geführte Interaktionstherapie) begrüßt die Aufführung von Schlaganfall® als Anregung zu einer Diskussion über Menschen mit Hirnschädigung.

Projekte in Berlin | Projektbeschreibung-Download

Inhaltsverzeichnis
Die Daten
Eine wahre Geschichte
Plot
Bühnenbild
Eine taktile Erfahrung
Eine gesellschaftspolitische Diskussion
Theater und Therapie
Zielgruppen
Das allgemeine Publikum, Betroffene, Angehörige, Therapeuten und Ärzte
Regieassistenz – Kostüm – Requisite
Öffentlichkeitsarbeit
Der persönliche Kontakt
Nachhaltigkeit
Schauspieler und Schauspielerinnen
Mit Theater- und therapeutischer Erfahrung
Spielstätten und Aufführungen
Zeitplan

Die Daten Youtube | Facebook

Regisseurin und Autorin : Giovanna Salabè
Regieassistenz, Kostüm, Requisite : Tobias Herrmann
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit : Thies Christiansen
Aufbau : 2 Akte, 5 Erzählstränge
Länge : ca. 2,5 Stunden
Schauspieler : 11 SchauspielerInnen spielen z. T. Mehrfachrollen
Probezeit : 5 Wochen
Bühnenbild : 5 Aktionsorte entlang eines Spiral-Pfades
Theaterraum : ca. 200 qm Raumgröße, ca. 100 Zuschauer
Aufführungen und Spielstättenbescheinigungen :
Berlin – Hoftheater Kreuzberg e.V. (www.hoftheater-kreuzberg.de)
6./7./8. und 12./13 April 2018
Die Sophiensaele in Berlin-Mitte wurden angefragt.
St. Gallen – Kultur i de Aula (www.kulturideaula.ch)
24./27./28. April 2018

↑ Inhaltsverzeichnis

Eine wahre Geschichte

Die Antragstellerin
Giovanna Salabè, Autorin des Theaterstücks, ist Schauspielerin und Heilpraktikerin. Sie wurde durch eine wahre Begebenheit zu dem Stück inspiriert. Ihre berufliche Erfahrung, sowohl im Bereich des Theaters, als auch in dem der Therapie, hat die Autorin dazu angeregt, beide Themen als tragende Säulen des Theaterstücks zu vereinen.

Das Theaterstück
Das integrative Theaterstück Schlaganfall®, dem die wahre Geschichte der deutschen Logopädin und Interaktionstherapeutin Renate L. zu Grunde liegt, nimmt rund 100 ZuschauerInnen in die veränderte Wahrnehmungswelt von hirngeschädigten Menschen mit.

In Zusammenarbeit mit Theaterschaffenden und der Co-Regisseurin F. Chr. Steinhart wird G. Salabè diese größere Inszenierung entwickeln.

Darin wechseln sich in zwei Akten und über zweieinhalb Stunden die fünf Erzählstränge des Plots ab. Sie verlaufen zum Teil parallel und zum Teil sind sie miteinander verwoben.
Die
fünf Aktionsorte des Bühnenbildes liegen entlang eines lichtmarkierten Spiral-Pfades. Das Publikum umgibt auf Podesten die Bühne oder sitzt in deren Mitte.

Es sind Aufführungen in Berlin und in St. Gallen geplant.

Ziel

Mit den Mitteln des Theaters
Einblick verschaffen in die Wahrnehmungswelt
hirngeschädigter Menschen

Das Drama hat das Ziel, eine gesellschaftspolitische Diskussion zum Thema Krankheit, Alter und Behinderung anzuregen und mit künstlerischen Mitteln Zugang zu diesen Themen zu schaffen.
Die Inszenierung entwickelt sich in Anlehnung an eine wahre Begebenheit: die Geschichte von Renate Hoffmann, Interaktionstherapeutin im Ruhestand. Nach einem Schlaganfall ist sie selbst betroffen und wird erfolgreich mit der Geführten Interaktionstherapie aus der Schweiz behandelt. Der Schlaganfall, als eine der häufigsten Ursachen schwerer Behinderungen, wird thematisiert, dessen Folgen und die Möglichkeiten der Therapie sind Teil des Handlungsstrangs.

Der Schlaganfall zählt zu den häufigsten Ursachen schwerer Behinderungen, somit ist es an der Zeit, über die Umstände, die Folgen und die therapeutischen Möglichkeiten aufzuklären.

Avantgardistische Therapiemethoden
bei Hirnschädigung

Am Beispiel der Geführten Interaktionstherapie

Die Geführte Interaktionstherapie nach Affolter entstand in der Auseinandersetzung mit der Frage, wie Sprachstörungen und andere nicht-sprachliche Leistungen zusammenhängen. Félicie Affolter, klinische Psychologin und Schülerin des Entwicklungspsychologen Piaget, war zugleich Logopädin, Lehrerin und Gehörlosenlehrerin. Sie erhielt 1962 den Auftrag, am Kantonsspital in St.Gallen, eine Abteilung zur Erfassung und Behandlung von Kindern mit Hörstörungen aufzubauen: das Zentrum für Pädoaudiologie.

Zusammen mit vielen Mitarbeitern, u. a. Renate L., definiert sie Wahrnehmungsstörung und es entsteht ein neuartiger Therapiestil für hirngeschädigte Menschen: die Geführte Interaktionstherapie auch Affolter-Modell genannt. In den letzten 60 Jahren konnte dank einer Vielzahl von avantgardistischen Therapiemethoden die Lebensqualität unzähliger Menschen mit Hirnschädigung erheblich verbessert werden. Die Methode aus St. Gallen zählt zu den bedeutendsten Therapiemethoden bei Hirnschädigung und findet mittlerweile in ganz Europa Anwendung.

Geführte Interaktionstherapie – Coaching der SchauspielerInnen

Damit die Schauspielerin Berta Rieder auf der Bühne glaubhaft die Rolle der Interaktionstherapeutin darstellen kann, ist ein kompetentes Coaching für die Therapiemethode notwendig.
Zum einen wird das allgemeine Publikum vor einer „echten Therapeutin“ stehen. Es ist selbst in der Lage zu erleben, worum es bei einer avantgardistischen Therapiemethode geht. Es erkennt selbst die positiven Auswirkungen auf den Patienten.
Zum anderen stehen alle Therapeuten unter den ZuschauerInnen vor einer
„ echten Kollegin“. Dies hebt das Niveau der Diskussionsrunden im Anschluss an das Theaterstück. Das allgemeine Publikum kann nämlich über den direkten Austausch mit fachlich Ausgebildeten Einblick in die Problematik von Hirngeschädigten gewinnen.

Auch für die Rolle der Renate Hoffmann, Schlaganfallpatientin, Toni M. als Kind und der beiden jungen Ärzte ist ein Einblick in die Grundpfeiler der Therapiemethode von großer Bedeutung. Erst dadurch können sie ein tieferes Verständnis ihrer Rolle erlangen.

Somit werden am Ende drei Hauptdarsteller und zwei Nebendarsteller durch das Coaching der Gespürten Interaktionstherapie in ihrer Schauspielkunst bekräftigt.

Künstlerische Umsetzung
Die fünf Erzählstränge des Plots spielen in der Ungleichzeitigkeit verschiedener Zeitebenen und in der Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Räumlichkeiten. Das Publikum erlebt zeitliche Rückblicke in das berufliche Leben der Schlaganfallpatientin und in den Werdegang eines ihrer Patienten.

Im aktuellen Geschehen erfährt das Publikum von den Bemühungen einer Nichte um Therapiemaßnahmen, vom Kampf der Protagonistin um Therapiefortschritte und dem Werdegang zweier junger Ärzte.

Bei den fünf Aktionsorten des Bühnenbildes, dem Garten und Therapiezimmer, der Notaufnahme und dem Krankenzimmer, dem Tischtennisraum und den Cafés des Therapiezentrums und des Ärzte-Kongresszentrums, handelt es sich um die Räumlichkeiten des Stückes. Entlang eines Spiral-Pfades liegen sie nebeneinander und ohne einen erkennbaren Zusammenhang lassen sie zunächst Bilder im Kopf der ZuschauerInnen entstehen.

In einem Theaterstück wie Schlaganfall® schwingen allerdings mehr Ebenen mit. Ebenen, die sich den klassischen Dimensionen von Zeit und Raum entziehen. Wie stellt man eine Verbindung, einen tiefen Kontakt zu einem Menschen her? Fördert Intimität den Heilungsprozess? Dank der künstlerischen Umsetzung im Bühnenbild finden diese Fragen zur menschlichen Kommunikation Raum und Antwort.

Der Spiral-Pfad des Bühnenbildes skizziert den zeitlichen Ablauf eines Schlaganfalles von der Notaufnahme über die Reha-Klinik bis ins Therapiezentrum. Gleichzeitig bietet er Wege in die zeitlosen Ebenen von Ruhe und Unruhe, von Nähe und Distanz: vom exponierten Spiral-Eingang bis zum geschützten innersten Kern.

Ähnlich verhält es sich mit den fünf Aktionsorten, die entlang beider Diagonalen des Theaterraumes verteilt sind: die Räume des Schlaganfalls entlang der ersten Diagonale und jene des Behinderten und der jungen Ärzte entlang der zweiten. An zentraler Stelle, auf dem Schnittpunkt beider Diagonale, befindet sich der Haupthandlungsraum: der Garten und später der Therapieraum.
Wieder ist eine räumlich-zeitliche Lesart möglich. Doch dieses Mal entschlüsselt sich nicht nur der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Zeitebenen und den einzelnen Erzählsträngen. Nur für das jeweils aktuelle Publikum wahrnehmbar, entstehen Räume der Innerlichkeit, die sich durch alle Ebenen hindurchziehen und alle Bestandteile des Stücks zusammenhalten.

Die Schlaganfallpatientin Renate Hoffmann war in jungen Jahren selbst Therapeutin gewesen. Sie war stets um tiefen menschlichen Kontakt bemüht. Unzähligen hirngeschädigten Kindern und Erwachsenen hatte sie zurück in einen würdevollen Alltag verholfen. Nach der eigenen Hirnschädigung erfährt sie dank des Mitgefühls einer Interaktionstherapeutin schließlich selbst, wie ein Mensch in therapeutischer Kleinstarbeit sich mit ihr Schritt für Schritt zurück ins Leben begibt.

 

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Plot

Der Anfang
Einige rätselhafte Eindrücke

Das Theaterstück beginnt mit einem geglückten Sprung von einem Baum : Ein Junge klettert auf einen glitschigen Baum, rutscht aus, kann sich gerade noch an einem Ast festhalten und gelangt unverletzt zu Boden.

Als im folgenden Bild zwei Sanitäter in großer Eile eine Tragbahre herbeigefahren, geht man in Gedanken sofort zu dem Jungen. Bei diesem Notfall handelt es sich jedoch um den Schlaganfall einer alten Frau. Der Pfropf in ihrem Gehirn kann nicht mehr aufgelöst werden. Die Angehörigen müssen sich auf einen Pflegefall auf höchster Stufe einstellen, eine Rehabilitation erscheint aussichtslos.

Da taucht der Junge wieder auf. Er liegt in einem Krankenbett und wird therapiert. Ist er also doch von einem Baum gefallen?

Eine entfernte Nichte folgt ihrer Intuition. Ihr gelingt es, allen Umständen zum Trotz, einen Platz in einer Rehabilitationsklinik für ihre alte Tante zu finden.

Ein behinderter Mann spielt mit seinem jüngeren Bruder Tischtennis. Beide sprechen mit Schweizer Akzent, wie am Anfang des Stückes der Junge auf dem Baum. Gibt es einen Zusammenhang?
Wie stehen beide mit der älteren Dame in Verbindung?

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Modell

Das Bühnenbild

Eine taktile Erfahrung
Das Bühnenbild, von Giovanna Salabè konzipiert, besteht aus einem spiralartigen Pfad, der die fünf Aktionsorte des Theaterstücks Schlaganfall® miteinander verbindet. Der Spiral-Pfad wird durch Licht-Elemente, u.a. LED Leuchtketten, markiert.

 

Das Publikum umgibt teils auf Podesten platziert den Spiral-Pfad. Im Innenbereich der Bühne sitzt es auf gleicher Ebene inmitten der fünf Aktionsorte. Damit ist es auf eine intim-sinnliche, nahezu taktile Art und Weise, mit dem Geschehen verbunden. Ähnlich der taktilen Interaktion zwischen Person und Umwelt, die in der Geführten Interaktionstherapie von großer Bedeutung ist.

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Theater und Therapie
Eine gesellschaftspolitische Diskussion

Von der Bühne des Lebens fallen
In der Lokalzeitung Augsburger Allgemeine (05.02.2014) wird Michael Schumachers Unfall mit dem Therapiezentrum Burgau in Verbindung gebracht. Hier behandelt man anhand der Geführten Interaktionstherapie schwere Schädel-Hirn-Traumata. Diese treten wie bei Schumacher als Folge von Unfällen oder als Folge von Schlaganfällen, wie dem der Protagonistin Renate Hoffmann, auf. Beide sind von der Bühne des Lebens gefallen.

270.000 Menschen erleiden jährlich in Deutschland einen Schlaganfall. Sie fallen von der Bühne des Lebens in das Krankenbett eines Therapiezentrums und sind nicht mehr sichtbar.

Die Behandlungszimmer, die behindertengerechten Wohnungen und die Sterbezimmer bleiben versteckt. Die Orte des mühevollen Alltags eines Behinderten und die Orte der Therapie bleiben versteckt. Sind wir nicht persönlich davon betroffen, so halten wir diese Themen möglichst lange von uns fern. Wir verdrängen Krankheit und Behinderung und drängen die betroffenen Menschen in eine parallele Welt. Dass es Kranke und Behinderte gibt, ist offensichtlich, dass sie ein hindernisreiches Leben führen, ist auch offensichtlich. Sie sollen es allerdings fern von uns leben.
Sie sollen parallel zu uns leben.

Therapie als Theater

In Schlaganfall® werden die Ebenen umgekehrt: Dieses Mal wird das Krankenbett zur Bühne.

Das Waschen, das Windelwechseln, das Anziehen und das Füttern eines kranken Menschen geraten somit in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Der Lebenswille eines Sterbenden und die kaum sichtbaren Therapieerfolge eines Pflegefalls werden zur Heldentat der Geschichte. Krankheit, Behinderung und Therapie gelangen unerwartet auf die Bühne. Therapie wird zum Theater.

Uns Zuschauern wird dabei ein Spiegel vorgehalten: Die schwierigen Themen des Lebens warten darauf, bearbeitet zu werden. Sie warten darauf, von jedem von uns integriert zu werden. Somit wendet sich das Blatt wieder und die Therapie, die zum Theater wurde, dient den Zuschauern im Theatersaal erneut als Therapie.

Theater als Therapie

Im griechischen Epidauros, einer der bedeutendsten Heilstätten der Antike, steht neben den Tempeln, dem Stadion und den Therapieräumen das besterhaltene Theater jener Zeit: das Theater von Epidauros. Tempelanlagen lagen damals außerhalb der Wohnorte und dienten der seelischen, geistigen und körperlichen Heilung. Nach Bittgebeten an die Götter, nach Heilbädern und der Einnahme von Kräuterpräparaten begab man sich abends aus therapeutischen Gründen, zu guter Letzt, ins Theater. Hier wurde einem ein Spiegel vorgehalten. Auf der Bühne sah man sich selbst durch die Schauspieler dargestellt: Man sah sie in unsäglichen Beziehungen verstrickt und von äußeren Hindernissen oder inneren Zweifeln im eigenen Werdegang behindert. Doch gleichzeitig bemüht, sich während der Überwindung all dieser Schwierigkeiten nicht zu verlieren. Man sah die Schauspieler und gleichzeitig sah man sich selbst. Sich selbst von außen zu sehen, hat eine therapeutische Wirkung: Es bringt einen weiter!
Theater als Therapie : Das hatten schon die alten Griechen begriffen.

Diskussionsrunden im Anschluss

Im Anschluss an das Theaterstück gibt es die Möglichkeit, sich über die Inszenierung auszutauschen. Wie wird die Inszenierung mit diesen sehr schweren Themen Krankheit, Alter und Behinderung aufgenommen? In kleinen Diskussionsrunden, die von Schauspielern moderiert werden, kann das Publikum zusammenkommen und sich austauschen. Schließlich werden die Ergebnisse der Diskussionsrunden in einer großen Runde mit den Schauspielern, der Regisseurin und der Presse zusammengetragen und gemeinsam besprochen.

Blog
Auf der Website des Theaterstücks wird ein Blog eingerichtet, in dem sich interessierte ZuschauerInnen auch nach der Aufführung sowohl untereinander, als auch mit den SchauspielerInnen und der Regisseurin austauschen können. Im Programmheft gibt es einen Hinweis dazu.

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Zielgruppen

Das allgemeine Publikum
Betroffene, Angehörige, Therapeuten und Ärzte

Im weitesten Sinne zählt zur Zielgruppe des Theaterstückes Schlaganfall® jeder Mensch, unabhängig davon, ob er direkt oder indirekt durch Krankheit, Alter oder Behinderung betroffen ist.

Im engeren Sinne möchte das Theaterprojekt jenen Menschen eine Unterstützung bieten, die bei der Vielzahl der Herausforderungen durch Krankheit, Alter und Behinderung ins Wanken geraten.

Manche werden in ihren Emotionen alleine gelassen, andere fühlen sich durch die Situation überfordert. Wiederum andere haben das Gefühl, als Einzige ihren Aufgaben nicht gewachsen zu sein.

Indem mit den Mitteln der Kunst der Schlaganfall auf die Bühne gelangt, werden sowohl Betroffene, als auch Angehörige, Therapeuten und Ärzte sich selbst wiedererkennen. Das Unaussprechbare und das allgemein Menschliche ihrer Erfahrung sehen sie nun auf der Bühne dargestellt.

Gleichzeitig wird dem allgemeinen Publikum offenbart, wie es Betroffenen und Angehörigen mit ihrem Schicksal, Therapeuten und Ärzten mit ihrer Arbeit, ergeht. Nicht oder weniger Betroffene bekommen Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen. Sie werden mit ihren häufig vorhandenen Vorurteilen und Fehlwahrnehmungen über die Beteiligten konfrontiert.

I) Das allgemeine Publikum
Hinter die Kulissen schauen

Auf Grund der deutschlandweit jährlich hohen Anzahl von 270.000 Menschen, die einen Schlaganfall erleiden, besteht auf gesellschaftspolitischer Ebene ein erheblicher Aufklärungsbedarf. Das Theaterstück Schlaganfall® richtet sich als Zielgruppe in erster Linie an das allgemeine Publikum. Das heißt an jene Menschen, die bisher noch nicht mit einem solchen Krankheitsfall konfrontiert wurden. Mit den Mitteln der Theaterkunst werden sie auf viele damit verbundene Konsequenzen für Betroffene und Angehörige vorbereitet. Die Zuschauer werden allerdings nicht in Schrecken versetzt. Anhand einer neuen Therapiemethode erfahren sie, mit wieviel Zartheit und Intimität man mit einem behinderten Menschen kommunizieren kann. Das schafft Zuversicht.

II) Betroffene
Sie bleiben ohne Worte

Während um den Schlaganfallpatienten herum eine aufwendige und professionelle Nothilfe- und Reha-Maschinerie in Gang gesetzt wird, ist dieser kognitiv beeinträchtigt. Er fällt oftmals in eine Depression und kann obendrein nicht mehr verständlich sprechen. Er ist in eine andere Welt weggetreten. Wie es ihm dabei ergeht, kann er keinem mehr mitteilen.

Betroffene leben nach einem Schlaganfall und der Rehabilitation als Pflegefall wieder zu Hause oder in einem Alters- oder Pflegeheim. Eine Auseinandersetzung mit dem Theaterstück Schlaganfall® kann ihnen helfen, ihre Situation seelisch zu verarbeiten. Darüber hinaus erfahren sie von Methoden, die eine Verbesserung ihres Behindertenalltags bewirken können.

Unser Gehirn hört nämlich nie auf zu lernen und ist ein Leben lang formbar. Prof. Dr. Jäncke erläuterte dies in seinem Referat: Das plastische Hirn – Lernen ein Leben lang?

III) Angehörige
Die stete Überforderung

Ein Schlaganfall betrifft auch Verwandte, Freunde und Bekannte. Er trifft sie unvorbereitet: Mehr recht als schlecht schlüpft der eine in die Rolle des Pflegers, der andere in die des Betreuers, der Dritte in die des Verhandlungsführers mit Ärzten und Krankenkassen. Sie bewegen sich in Bereichen, für die sie nicht ausgebildet wurden. Sie müssen nebenher ihr eigenes Familien- und Berufsleben weiterführen und sind damit zumeist überfordert. Dipl.-Psych. A. Schlote bestätigt durch ihre Dissertation an der Uni Magdeburg (Angehörige von Schlaganfallpatienten: Lebensqualität und Gesundheitszustand), dass sich die verkannte Belastung von Angehörigen mittlerweile zu einer neuen Pathologie entwickelt hat.

Eine Auseinandersetzung mit dem Theaterstück Schlaganfall® gibt Angehörigen die Möglichkeit zu erleben, dass sie nicht alleine mit ihrer Erfahrung stehen. Sie können somit ihre Situation seelisch besser verarbeiten, eventuell Kontakt zu anderen Angehörigen aufnehmen und Selbsthilfegruppen bilden. In der Diskussionsrunde im Anschluss an das Theaterstück können Angehörige auf ihre Lage aufmerksam machen. Sie können auf Defizite des Gesundheitssystems hinweisen und Anregungen zu seiner Verbesserung einbringen.

IV) Logopäden, Ergo-, Physio-
und Interaktionstherapeuten
Hoffnung schenken

Therapeuten widmen sich Kranken, Alten und Behinderten. Anhand therapeutischer Maßnahmen verhelfen sie den Betroffenen zu mehr Selbstständigkeit im Alltag und somit zu mehr Lebensqualität.

Die Auseinandersetzung mit dem Theaterstück Schlaganfall® kann zu einer kompetenten Diskussion in Fachkreisen anregen. Darüber hinaus können Logopäden, Ergo- und Physiotherapeuten eine Fortbildung mit neuen Therapiemethoden in Betracht ziehen und im Allgemeinen zu einer Erhöhung der Lebensqualität von Schlaganfallpatienten durch diese Methoden beitragen.

Die Anwesenheit von Logopäden, Ergo-, Physio- und Interaktionstherapeuten in den Diskussionsrunden gestaltet den Austausch kompetent und lebensnah. Die tiefe Begeisterung für den Beruf des Therapeuten und seine Bereitschaft, stets Hoffnung zu geben, können andere ZuschauerInnen tief berühren.

V) Ärzte

Der andere Blickwinkel
Ärzte widmen sich ebenfalls kranken, alten und behinderten Menschen. Unter den Helfenden im Gesundheitswesen besitzen sie das größte Fachwissen und tragen die größte Verantwortung. Es fehlt ihnen allerdings am zeitlich intensiven Umgang mit dem einzelnen Patienten. Dadurch kann es zu Konflikten mit Therapeuten und Angehörigen kommen. Diese schöpfen im Gegensatz zu Ärzten aus einer häufig langfristigen und intensiven Erfahrung mit dem konkreten Betroffenen ihr Wissen.

Dank der Auseinandersetzung mit dem Theaterstück Schlaganfall® können Ärzte einen neuen Blick auf das Gesamtgeschehen werfen. Darüber hinaus können alle Akteure des Gesundheitswesens unter den Zuschauern außerhalb des spannungsgeladenen Arbeitsumfeldes zusammenkommen und sich austauschen. In den anschließenden Diskussionsrunden, oder später online im Blog, ist ein nahezu anonymer Austausch möglich.

 

↑ Inhaltsverzeichnis

Regieassistenz – Kostüm – Requisite

 

Tobias Herrmann übernimmt Regieassistenz, Kostüm und Requisite.
Die Kostüme sollen dem aktuellen Alltag in Krankenhäusern und Therapiezentren und bei entsprechen. Lediglich in der Gartenszene sollen sie die 60er Jahre andeuten und in der Ärzte-Kongressszene eine Zukunft in zehn Jahren anklingen lassen.

Giovanna Salabè (Regie) arbeitet mit Tobias Herrmann (Regieassistenz) und Thies Christiansen (Öffentlichkeitsarbeit) in der probefreien Zeit an folgenden Aspekten des Projektes:
1)Erstellung des Programmheftes und des Videos
2)
Betreuung der Website
3)Planung des Bühnenbildes
4)Festlegung von Licht und Ton, Maske, Kostüm, Requisite
5)Öffentlichkeitsarbeit

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Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Der persönliche Kontakt

 

A)Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Thies Christiansen übernimmt die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

I) Mailinglisten

DasTheaterhaus Mitte Berlin, das Hoftheater Kreuzberg e.V. und das Kultur i de Aula (Spielstättenbescheinigungen) werden ihre Mailinglisten für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung stellen.

II) Infostände

Infostände
An einigen wichtigen Orten der Stadt werden von VerteilerInnen Infostände aufgestellt. Hier kann man mit Passanten direkt ins Gespräch kommen und über das Theaterstück informieren.
Infomaterial
Das potentielle Publikum wird mit Kärtchen, Papier-Flyern, Plakaten und digitalen Flyern im PDF-Format an den Infoständen und über die Malinglisten auf die bevorstehende Aufführung aufmerksam gemacht.
Das Programmheft
An den Infoständen können Interessierte das Programmheft bereits vorab erhalten.

III) Telefongespräche
Ein persönliches Telefongespräch mit ausgewählten Ärzten und Therapeuten schafft die Möglichkeit, über das Theaterstück zu informieren und diese gegebenenfalls zum Besuch einer Aufführung zu motivieren. Gleichermaßen setzt man sich mit Alters- und Pflegeheimen, mit Therapiezentren und Krankenhäusern telefonisch in Verbindung.

IV) Internet-Auftritt
Über eine Website, ein Facebook-Profil und einen Youtube-Auftritt, von der Webmasterin Esther Boehm eingerichtet, wird die Öffentlichkeit laufend über den Fortschritt der Arbeiten am Theaterstück Schlaganfall® informiert.

Blog und Facebook
Der Blog auf der Website und das Facebook-Profil können schon vor den Aufführungen für einen persönlichen Kontakt sorgen und über das Theaterstück informieren.

V) Presse, Plakate und Youtube-Auftritt

Die Presse wird zu ausgewählten Proben und der Uraufführung (Freikarten) eingeladen. Darüber hinaus wird schon während der Proben zum Theaterstück durch den Youtube-Auftritt über die laufenden Fortschritte informiert. Vor und während der Aufführungen wird über Lokalzeitungen und mit Plakaten für das Theaterstück geworben.

B)Die Zielgruppen erreichen
Unterschiedliche Strategien

I) Betroffene, Angehörige, Therapeuten und Ärzte

Betroffene, Angehörige, Therapeuten und Ärzte werden auf das Theaterstück aufmerksam gemacht, indem man Alters- und Pflegeheime, Therapiezentren, Krankenhäuser und Therapie-Praxen telefonisch kontaktiert und gegebenenfalls Flyer über die Post und das Internet versendet. Darüber hinaus werden auch Selbsthilfegruppen und Angehörigen- und Betroffenen-Vereine angesprochen.

Mit viel Feingefühl und über den persönlichen Kontakt will man vor allem Betroffene und Angehörige, die sich durch Krankheit und Behinderung beschämt fühlen, zu einem respektvollen Austausch einladen.

II) Das allgemeine Publikum

Das allgemeine Publikum wird über die gleichen Mittel der Verbreitung wie in Punkt I) und darüber hinaus durch die Informationsstände, Plakate, die Presse und die verschiedenen Internetauftritte erreicht.

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Nachhaltigkeit

Allgemein gesellschaftspolitische Diskussion und Diskussion in Fachkreisen
Dank der Diskussionsrunden im Anschluss an das Theaterstück kann mit einer Verbreitung des Diskussionsthemas unter Freunden und Bekannten sowie Kollegen und Vorgesetzten gerechnet werden.

Blog

Auf der Website des Theaterstücks wird ein Blog eingerichtet, in dem sich interessierte ZuschauerInnen auch nach der Aufführung sowohl untereinander, als auch mit den SchauspielerInnen und der Regisseurin austauschen können. Im Programmheft wird ausdrücklich auf diese Möglichkeit hingewiesen.

Tournee um Berlin

Die Aufführungen in Berlin und St. Gallen verstehen sich als Auftakt für eine Reihe weiterer Aufführungen in Rehakliniken, Therapiezentren, Pflege- und Altersheimen in Berlin und Umgebung.

Tournee im deutschsprachigen Raum

Die Autorin und Regisseurin Giovanna Salabè kann sich vorstellen, zukünftig mit dem Stück Schlaganfall® im ganzen deutschsprachigen Raum auf Tournee zu gehen.

Videodokumentation des Theaterstücks

Eine Videoaufnahme des Theaterstücks wird zum Zwecke der Dokumentation vom Verlag Schwarz-Schönherr erstellt. Diese kann nach Abschluss des Theaterprojekts gegebenenfalls zum Zwecke der Vorbereitung einer Wiederaufnahme verwendet werden (Youtube-Link oder DVD).

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Therapie, Poesie und Theater
SchauspielerInnen und Theaterbeteiligte

Schauspieler und Schauspielerinnen

In Giovanna Salabès Theatergruppe kommen SchauspielerInnen aus dem Studio De Fazio (Poetic Theatre und Begründer des De Fazio-Systems) und SchauspielerInnen unterschiedlicher Schauspiel-Richtungen zusammen.

Darüber hinaus wurden mit Bedacht Schauspielerinnen und Schauspieler, sowohl aus dem Theaterbereich, als auch aus dem therapeutisch-pädagogischen Bereich gewählt. Ein Teil der Darsteller arbeitet im Nebenberuf als Pädagoge (z.B. Theaterpädagoge) oder als Therapeut (z.B. Reiki-Meister).

Therapie, Poesie, Theater! Fast könnte man meinen, es handle sich um drei griechische Musen. In der Tat verschmelzen in der Geführten Interaktionstherapie die Elemente Therapie und Poesie an jener Stelle, wo Intimität und Mitgefühl zu wesentlichen Bestandteilen des Therapieerfolgs werden.

Wie könnte dies besser auf der Bühne dargestellt werden als durch jene Feinfühligkeit, die durch das De Fazio-System vermittelt wird. („…for being present and creative in relationships through sensory awareness and space…”). So fließen in Schlaganfall® Theater, Therapie und Poesie dramaturgisch zusammen.

Das Theaterstück Schlaganfall® ist mit 4 Hauptdarstellern besetzt. Die Mehrfachrollen werden in zeitlich und logistisch fein abgestimmter Interaktion von den 7 Nebendarstellern verkörpert.

Coaching-Leitung
Geführte Interaktionstherapie
Frau Susanne Strathoff (anerkannte Instrukteurin für die Geführte Interaktionstherapie) leitet das Coaching für das Theaterstück. Sie arbeitet imTherapiezentrum Burgau und lebt bei Augsburg. Um eine Nähe zu ihr zu gewährleisten, sind die Rollen der Interaktionstherapeutin, der Renate Hoffmann und des Toni M. als Kind aus München gewählt worden.

Maske

Sita Schneeweiß, Master of Make-up Art und Hair Stylist, verleiht dank ihrer Schmink- und Verwandlungskunst, jedem Darsteller den äußeren Anschein seiner Rolle.

Programmheft

Das Programmheft für die Berliner Uraufführungen stammt aus der Feder der Graphikerin Clarissa Jochum.

Schauspielrollen
Figuren
Renate Hoffmann
(Fr. Ch. Steinhart)
Schlaganfallpatientin, Protagonistin,
ehemalige Interaktionstherapeutin
Interaktionstherapeutin
(B. Rieder)
1. Akt: Junge Interatkionstherapeutin
R. Hoffmann

2. Akt: Interaktionstherapeutin
der Schlaganfallpatientin
Toni M. als Kind (D. Piperov) Schweizer Junge, nach Unfall behindert,
ehemaliger Patient der Protagonistin
Chiara Balati (K. Lattermann) Nichte der Protagonistin
Toni M. als Erwachsener
(T. Herrmann)
Bruder von Stefan M., erwachsener Behinderter, Schweizer
Paul Hoffmann Ehemann von Helene Hoffmann
Student 2 Medizinstudent, in der Cafeteria
Oberarzt Höhner (Stimme) Oberarzt der Rehaklinik
Walter Uri (Stimme) Schweizer Kollege der Protagonistin
Stefan M. (noch unbesetzt) Bruder von Toni M., angehender Arzt, Schweizer
Sanitäter 2 Sanitäter der Notaufnahme
Peter Balati (Stimme) Neffe der Protagonistin, Bruder von Chiara Balati
Michael T. (Th. Christiansen) Angehender Arzt, Studienfreund von Stefan M.
Sanitäter 1 Sanitäter der Notaufnahme
Hr. Alt Sozialdienst (Stimme) Angestellter der Rehaklinik
Mutter (noch unbesetzt) Mutter von Toni M. und Stefan M., Schweizerin
Elke König Kollegin der Protagonistin, Physiotherapeutin, Schweizerin
Interaktions-Logopädin Interaktions-Logopädin des Therapiezentrums
DAK-Leitung(Stimme) Angestellte der DAK
Dr. Müller (K. Heuer) Ärztin der Notaufnahme
Physiotherapeutin Physiotherapeutin der Rehaklinik
Leitende Stationsschwester Leitende Stationsschwester des Therapiezentrums
Verwalterin Verwalterin des Therapiezentrums
DAK-Angestellte 2 (Stimme) Angestellte der DAK
Helene Hoffmann
(noch unbesetzt)
Cousine der Protagonistin
Krankenschwester 1 Krankenschwester der Notaufnahme
Krankenschwester 2 Krankenschwester der Rehaklinik
Krankenschwester 3 Krankenschwester des Therapiezentrums
Interaktions-Ergotherapeutin Interaktions-Ergotherapeutin des Therapiezentrums
DAK-Angestellte 1 (Stimme) Angestellte der DAK
Chefarzt Fuhrmann
(noch unbesetzt)
Chefarzt des Therapiezentrums Auenwald
Logopäde Logopäde der Rehaklinik
Chefarzt Landau Chefarzt der Notaufnahme
Student 1 Medizinstudent, in der Cafeteria
Schweizer Mutter (Stimme) Mutter des Unfallopfers S., Schweizerin

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Spielstätten und Aufführungen

Berlin und St. Gallen
Die Wahl der Aufführungsstätten Berlin und St. Gallen entspricht der wechselseitigen Beziehung zwischen Deutschland und der Schweiz, sowohl im Leben der Protagonistin, als auch der erfolgreichen Verbreitung der Geführten Interaktionstherapie.

Voraussichtliche Termine

Berlin 6./7./8. und 12./13. April 2018
St. Gallen 24./27./28. April 2018

Spielstättenbescheinigungen
Hoftheater Kreuzberg e.V. – Berlin
Kultur i de Aula – St. Gallen

Die Sophiensaele in Berlin-Mitte wurden angefragt.

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Zeitplan

1 – Abschluss der Verträge mit den SchauspielerInnen und der Spielstätte.
2 Probenplan erstellen und verteilen
Die Berliner Proben finden im Theaterhaus Mitte statt, die Endproben am Aufführungsort.
3 Coaching der Schauspielerin Berta Rieder mit der Geführten Interaktionstherapie.
4 Wochenendproben in Berlin – ca. 7 Tage – Jan-April 2018
5 Kompakt-Proben mit allen Schauspielern in BerlinJan-April 2018
Januar 2018 : 8 Tage
Februar 2018 : 10 Tage
März-April 2018, Osterferien: 10 Tage
6 Giovanna Salabè (Regie) erarbeitet mit Tobias Herrmann (Regieassistenz) und Thies Christiansen (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) in der probefreien Zeit folgende Punkte:
Erstellung des Programmheftes und des Videos, Betreuung der Website, Aufbau des Bühnenbildes, Festlegung von Licht und Ton, Maske, Kostüm, Requisite und Öffentlichkeitsarbeit
7 Vorraussichtliche Aufführungstermine:
Berlin 6./7./8. und 12./13. April 2018 – St. Gallen 24./27./28. April 2018
8 Nachbearbeitung, Buchhaltung Mai, Juni 2018

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