Geführte Interaktionstherapie
Arbeitskreis Pro Wahrnehmung

Die Verbreitung der Methode durch die APW

Eine langsame doch nie endende Geschichte

 

Die Geführte Interaktionstherapie ist eine der bedeutendsten Therapieformen bei Hirnschädigung. Das Modell findet in den meisten europäischen Ländern Anwendung, insbesondere im deutschsprachigen Raum.

Die APW, Arbeitsgemeinschaft Pro Wahrnehmung, will eine nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität für Personen mit Wahrnehmungsstörung erreichen. Diese bildet u. a. in der Schweiz, Deutschland, Dänemark, Spanien und Italien aus. Die APW-anerkannten Kurse zur Geführten Interaktionstherapie, durch  APW-anerkannte Instruktoren und Referenten geführt, werden in Deutschland hauptsächlich im Therapiezentrum Burgau in Bayern und an der Albertinen-Akademie in Hamburg unterrichtet.

Dadurch ist es nach der Wende auch für viele Therapeuten aus Ungarn, Tschechien oder Polen möglich geworden, sich in Deutschland zu Interaktionstherapeuten ausbilden zu lassen und somit die Geführte Interaktionstherapie in ihren Heimatländern bekannt zu machen und zu verbreiten.

Es ist kein Zufall, dass gleich nach dem Mauerfall Frau Dr. Affolter zusammen mit ihrem engsten Mitarbeiter Dr. Bischofberger sich im neuen Berlin um die Verbreitung ihrer Methode bemühte. So wie Behinderung jedes Land, jede Kultur und jede Gesellschaftsschicht trifft, genauso stark und grenzübergreifend war und ist der Wunsch beider Forscher, Menschen mit Behinderung zu helfen.

Damals wie heute finden in Berlin – in der Mitte Europas – regelmäßig Ausbildungs- und Fortbildungskurse der Geführten Interaktionstherapie statt.

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